Schloss Gainfarn als Musik-Hotspot ausbauen

Unser Ziel ist es, das Schloss Gainfarn als Musik-Hotspot weiter auszubauen: Schloss Gainfarn soll nicht nur renoviert, sondern auch um einen Konzertsaal erweitert werden. Derzeit nehmen ca. 600 Kinder und Erwachsene Unterricht in der Musikschule. Wir arbeiten zusammen mit dem Land Niederösterreich an einer gemeinsamen Lösung für das Schloss Gainfarn.
Kulturstadtrat Alexander Majewski berichtet: „Das Siegerprojekt des Architektenwettbewerbs wurde in einer Experten-Jury unter der Leitung von Univ.Prof. Dipl.Ing. Dr.techn. Manfred Wehdorn, einem anerkannten Experten für Denkmalschutz, ermittelt. Es sieht eine Verdoppelung der Nutzfläche von derzeit rund 1.000 m² auf rund 2.000m² vor, einen Innenhof und als Herzstück einen Konzertsaal mit 300 Sitzplätzen. Ganz wichtig ist für die LISTE Flammer die breitgestreute Nutzung – von der Musikschule, den örtlichen Vereinen rund um Kunst und Kultur, aber auch künstlerischen Gästen“

Finanzstadtrat Thomas Mehlstaub: „Es handelt sich hier um eine Investition von über 10 Millionen Euro, die Summe ist sehr hoch, aber durch vorausschauende Finanzgebarung, sparsamen Umgang mit dem öffentlichen Geldern ist Bad Vöslau finanzkräftig und sehr gut aufgestellt. Ich werde dem Finanzausschuss und dem Gemeinderat zu diesem wichtigen Zukunftsprojekt für unsere Stadt einen verantwortungsvollen Finanzplan vorlegen.“

Schon jezt wird das Schloss Gainfarn musikalisch genutzt. Dies wollen wir ausbauen!

Die Eckpunkte unseres Konzeptes sind folgende:

Sanierung des Gebäudes

Das Schloss Gainfarn wird einerseits durch Umbaumaßnahmen (Rampen, Lift, etc.) und andererseits über die Anbindung an den Zubau barrierefrei. Der Fassadencharakter soll an den Originalzustand erinnern und der parkseitige Vorbereich auf das historische Niveau abgesenkt werden.

Erweiterung

Der Neubau schließt das Ensemble mit dem Konzertsaal als Herzstück ab. Es entsteht ein Spannungsbogen zum historischen Haupttrakt des Schlosses Gainfarn. Die Formensprache des Zubaus ist zurückhaltend und ruhig. Als Herzstück wird der Saal behutsam an den Hang gesetzt und von einem eingeschoßigen Baukörper umrahmt, der fließend in die Schräge des Parks überleitet. Im Innenraum sind unter anderem auch eine Information, ein Bistro und Seminarräume vorgesehen. Um die Aufenthaltsqualität aufzuwerten, wird das gesamte Areal im Bereich der Gebäude vom Verkehr befreit. Dies alles ergibt eine attraktive Verweilzone mit besonderer Atmosphäre vor und nach Veranstaltungen und somit eine spezifische Aura um die neue Musikschule.

Schlosspark – ein historischer Landschaftsgarten

Der Baumbestand wird auf die historische Grundstruktur des Parks zurückgeführt, was eine deutlichen Aufwertung der Anlage als ruhigen Erholungsraum ergibt.

Kulturstadtrat Alexander Majewski
Finanzstadtrat Thomas Mehlstaub