Zukunft für das Café Thermalbad

26. April 2018: Erfolgreiche Ergebnisse für die aktiven Gespräche rund um die Nutzung des Areals Café Thermalbad: Bgm. Christoph Prinz lud in den vergangenen Monaten zu Gesprächen ein, um gemeinsam Möglichkeiten zur Nutzung der Liegenschaft Café Thermalbad zu überlegen. Gemeinsam mit Vertretern der Ottakringer Getränke AG bzw. Vöslauer Mineralwasser AG (Sigi Menz, Alfred Hudler, Herbert Schlossnikl und Birgit Aichinger) wurde dabei eine Lösung entwickelt, die für alle Seiten optimal ist:

Partnerschaftliche Aufteilung der Liegenschaft Café Thermalbad
Die Vöslauer Mineralwasser AG erwirbt die Flächen mit der denkmalgeschützten Villa Pereira um diese zu sanieren und als Firmenzentrale zu gestalten. Die Stadtgemeinde behält und bewahrt die sensiblen Bereiche rund um den Teich und den Hang, um diese für zukünftige Generationen zu schützen. Dies alles soll in einer partnerschaftlichen Aufteilung der Liegenschaft und durch gegenseitige Rechte abgesichert werden. Das Projekt wurde Anfang dieser Woche von Bgm. Prinz und Herbert Schlossnikl (Vöslauer) in der Arbeitsgruppe „Café Thermalbad“ – bestehend aus Vertretern aller Fraktionen – vorgestellt und diskutiert und wird demnächst den offiziellen Gremien der Stadtgemeinde als auch der Vöslauer Mineralwasser AG zum Beschluss vorgelegt.

Innovative und nachhaltige Lösung für die denkmalgeschützten Gebäude
In den vergangenen Monaten wurden zahlreiche Angebote und Ideen für die Nutzung der Liegenschaft an die Stadtgemeinde herangetragen. Viele interessante und vor allem im Bereich der Gastronomie angesiedelte Projekte waren dabei. Leider konnte kein einziger Vorschlag ein annähernd kostendeckendes und zukunftsfähiges Konzept für die Sanierung der höchst baufälligen, denkmalgeschützen Villa Pereira und ihrem Nebengebäude vorlegen. Das Ergebnis, das Bgm. Christoph Prinz nun vorbereitet hat, ist eine innovative, nachhaltige und partnerschaftliche Lösung zwischen der Vöslauer Mineralwasser AG und der Stadtgemeinde. Durch die Aufteilung der Flächen nach angefallenen Kosten pro Quadratmeter, die beim Ankauf im Juni des Vorjahres entstanden sind, bekommt die Stadtgemeinde das investierte Geld zurück und kann eine zukunftsträchtige Nutzung des Gebäudes garantieren. Auch das von der LISTE Flammer verfolgte Ziel, dass sich bei jeder Nutzung zumindest der Betrieb des Objektes rechnen muss, ist damit mehr als erfüllt.

Zusätzlicher moderner Baukörper harmoniert mit alter Bausubstanz und Umgebung
Bau-Stadtrat Harald Oissner erläutert: „Vöslauer erwirbt die Flächen mit der Villa Pereira, dem dahinter liegenden Wirtschaftsgebäude, dem kleinen Kiosk an der Straßenecke. Die historische Villa Pereira wird unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes renoviert. Dahinter wird zusätzlich ein neuer moderner Baukörper in den Hang gebaut. Der Neubau fügt sich harmonisch in die Umgebung ein und soll ein begehbares Dach erhalten. Dabei wird das maximal zulässige Bauvolumen weit unterschritten. Beide Bauten werden auf einer Ebene verbunden sein, dabei entsteht die neue Firmenzentrale der Vöslauer Mineralwasser AG als innovatives und kommunikatives Büro. In Anlehnung an das Café Thermalbad wird unter neuer Führung und neuem Stil wieder ein Gastronomiebereich geschaffen, der sowohl für Mitarbeiter als auch öffentlich zugänglich ist.“

Vorgaben der LISTE Flammer werden zur Gänze erfüllt
Bgm. Prinz „Ich freue mich besonders, dass sämtliche Vorgaben, die die LISTE Flammer in die Arbeitsgruppe eingebracht hat und auch mit den anderen Fraktionen gemeinsam abgestimmt wurden, mit diesem Projekt erfüllt werden können: Öffentlicher Zugang zum Teich, Nutzung mit öffentlichem Charakter, Gastronomie, Sanierung und Nutzung des Gebäudes und des kleinen Parks im Einklang mit der Umgebung, und vor allem kein Wohnbau am Grundstück!“

Öffentliche Nutzung und Schutz der Grünbereiche gesichert
Die Stadtgemeinde ist auch künftig Eigentümerin der für das Stadtbild wichtigen Grünflächen samt dem historischen Tanzpavillon und vor allem dem so genannten „Fischerlteich“, der aus dem abfließenden Thermalwasser des Bades gespeist wird und wo seltene Schneckenarten vorkommen. Auch die Pflege der mächtigen Platane sowie der Erhalt des Kiosks und Pavillons sind Teil des Vertrages. Für das weltweite bekannte Unternehmen Vöslauer Mineralwasser AG ist dieser Platz der optimale Ort für ihre Firmenzentrale. Die Menschen in Bad Vöslau genießen gleichzeitig öffentlichen Zutritt zu den Grünflächen am Badplatz und können sicher sein, dass diese von der Stadtgemeinde optimal gepflegt und geschützt werden.

Optimales Projekt für den prominenten Platz im Herzen von Bad Vöslau
Bgm. Christoph Prinz: „Wir mussten als Stadtgemeinde mit der Bausperre und dem Kauf des Areals vor einiger Zeit die Notbremse ziehen, um eine Wohnbebauung und die Verschandelung des Ortsbildes zu verhindern. Dem nun vorliegenden höchst erfreulichem Ergebnis sind viele persönliche und intensive Gespräche vorangegangenen. Die jahrzehntelange enge Zusammenarbeit zwischen Stadtgemeinde Bad Vöslau und Vöslauer Mineralwasser AG findet einen neuen Höhepunkt. Ich bin absolut sicher und froh, dass gemeinsam mit Sigi Menz, Alfred Hudler, Birgit Aichinger und den Verantwortlichen des ursprünglichsten aller Vöslauer Unternehmen – der Vöslauer Mineralwasser AG – ein tolles Projekt entsteht, das diesem prominenten Platz unserer Stadt Rechnung trägt. Und so viel ist sicher: Das Wasser wird in Bad Vöslau nicht ausgehen!“

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