Meinungen zur Raumordnung

5. Februar 2019: In den letzten Wochen gab es viel Aufregung rund um die gesetzlich erforderliche Neuauflage der Pläne für Raumordnung, Flächenwidmung und Bebauungsplanung durch die Stadtgemeinde – wir berichteten bereits. Unserer unabhängigen Bürgerliste ist Transparenz und faires Diskussionsklima ausgesprochen wichtig. Wir arbeiten am Ziel, dass unsere Stadt so lebenswert und lebendig bleibt, wie wir sie alle lieben. Grünland und Äcker verwandeln andere Gemeinden schnell zu Baugründen – wir nicht! Gleichzeitig soll unsere junge Generation auch einen guten, leistbaren Platz zum Leben in Bad Vöslau finden! Unsere Mandatare und Mitglieder aus allen drei Ortsteilen führen laufend Gespräche in ihrem Wohn“grätzeln“ rund um dieses Thema. Halb- oder gar Unwahrheiten zu verbreiten, war nie unsere Sache. Bitte lesen Sie eine kleine Auswahl an Kommentaren aus unterschiedlichen Medien:

„ …Dass jedes Bauvorhaben unsere ach so gewohnte Umgebung verändert und teils auch Unbehagen verursacht, liegt in der Natur der Sache. Wenn dann auch noch einige unserer Mitbürger laut aufschreien, scheint es natürlich einfach, in diesen Chor einzustimmen, um seinem Ärger Luft zu machen. Natürlich sind einige Einwände berechtigt oder zumindest wert, diskutiert zu werden. Auch die Erinnerung an die Zeit, in der man selbst gebaut hat, sollte hier einfließen. Aber: Ein Prinzip „Ich war als erster hier, also darf jetzt keiner mehr etwas dazu bauen!“ konnte ich bis jetzt in keiner Gesetzesvorschrift entdecken. Dieser Gedankengang scheint in Bad Vöslau aber wohl ein sehr weit verbreiteter zu sein. Es wäre schön, wenn die vielen Aufschreier – ihre Emotionen zügelnd – einen Schritt zurück machen und sich in Ruhe eine faktenbezogene Meinung bilden würden. Dann würde vielleicht auch auffallen, dass manche Veränderung ja schon lange gelebte Realität ist, wie das Beispiel der Umwidmungen von Bauland Agrargebiet in Bauland Wohnen. …. Wünschenswert wäre, wenn alle politischen Parteien hier an einem Strang ziehen würden und die Entwicklung des Ortes über ihre eigenen Interessen stellen würden. Rein parteipolitisches Kalkül ist hier völlig fehl am Platz und zum Schaden der Bevölkerung.“ (DI Klaus Pristounig – Bad Vöslau, Leserbrief Badenerzeitung, 24.1.2019)

„ … Momentan stimme ich eher den Ausführungen des Bürgermeisters, der Liste Flammer und besonders des Architekten Herrn Klaus Pristounig zu. Die andere Seite vertritt doch eher die Seite von direkt Betroffenen, die auch trotz Unterschriftenaktion nicht zwingend die Meinung der Mehrheit der Bürger in Bad Vöslau vertritt. Bisher konnte man dem Bürgermeister immer vertrauen. Dies war z.B. zum Thema Autobahnanschluss oder auch Schlumberger so. Die Opposition bringt zu viel Stimmung in die öffentliche Diskussion. Insgesamt gibt es immer noch Bürger in Bad Vöslau, die keine Veränderungen wollen. Das kann nicht die Zukunft für Bad Vöslau sein …“ (Dr. DI Peter Föller – Bad Vöslau, Leserbrief Bezirksblätter, 29.1.2019).

„ … Denn Sie alle selbst – jede Bürgerin, jeder Bürger in unserer Stadt – wohnen in einem Gebäude, das auch einmal gebaut wurde und bei seiner Errichtung fair – nach den gesetzlichen Bestimmungen – behandelt wurde. Gerade um die Lebensqualität und die Besonderheit unserer Stadt zu bewahren, gibt es für die Neuauflage der Entwicklungspläne Neuerungen und Vorschläge. Die Auflagen werden dabei meist strenger. … Ich habe in Großau kürzlich bei einer Versammlung von Bürgerinnen und Bürgern gesagt, dass alle Argumente ernst genommen werden und zu diesem Wort stehe ich. In allen Ortsteilen sind Viertelgespräche geplant, um in den nächsten Wochen die Argumente zu hören – aber auch die fachliche Sicht des Raumplanungsbüros, des Landes Niederösterreichs und der anderen Involvierten einzubringen. … Bitte nehmen Sie als Bürgerin und Bürger von Bad Vöslau, Gainfarn und Großau die Möglichkeiten war, mir in der Sprechstunde, im Gespräch oder via Mail und Brief, oder dem Bauamt aber auch anderen Mitgliedern des Gemeinderates Ihre Bedenken zu äußern. Raumplanung braucht Zeit – alle 15 Jahre denkt man intensiv darüber nach, wie sich eine Stadt entwickeln kann. Stillstand ist aber keine Lösung. Arbeiten tun wir alle gemeinsam und jeden Tag daran. Auch werden wir uns die Zeit nehmen um Ihre Ideen und Anregungen nochmals und genau mit den Fachleuten und auch Ihnen persönlich zu besprechen.“ (Bgm. DI Christoph Prinz, Stadtanzeiger 01/2019)

 

 

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