Herbstklausur der LISTE Flammer

5./6. November 2016: Rund 40 Mitglieder und Mandatare der LISTE Flammer trafen sich zur jährlichen Hebrstklausur im Gasthaus Flacklwirt in Reichenau an der Rax, um zwei Tage lang fernab des Alltags in Familie und Beruf, Ideen und Projekte für unsere Heimatstadt zu erarbeiten. Wir berichten über unsere Besprechungen:

Örtliches Entwicklungskonzept
sevcik gerhard# (Copy)Ein moderates Bevölkerungswachstum unserer Stadt ist nötig, um eine harmonische Altersstruktur zu erhalten. Diese Zunahme soll auf keinen Fall ungeplant erfolgen, nur so ist es möglich, die hohe Lebensqualität und das gute Zusammenleben in unserer Stadt zu erhalten. Schwerpunkt unserer Herbstklausur 2016 waren daher Überlegungen zum örtlichen Entwicklungskonzept, das gemeinsam mit dem Flächenwidmungs- und Bebauungsplan im kommenden Jahr 2017 überarbeitet und beschlossen werden soll. Dies sind bedeutende Instrumente für die künftige Entwicklung unserer Stadt. Neben den Überlegungen der Gemeinderatsfraktionen sowie der Grundlagenarbeit des örtlichen Raumplaners DI Liske, werden im Sinne von Transparenz und Bürgerbeteiligung alle Bürgerinnen und Bürger zur Mitarbeit eingeladen.

Soziale Stabilität, Stärkung der Wirtschaft
tretthann anita# (Copy)voigt renate# (Copy)Die LISTE Flammer wird alles daransetzen, dass der soziale Schwerpunkt unseres Budgets erhalten bleibt. Auch den ständig steigenden Ansprüchen im Bereich Bildung, Jugend und Familie muss weiterhin adäquat begegnet werden. Gerade aus diesem Grund ist es dabei im Hinblick auf Arbeitsplätze und Kommunalsteuer besonders wichtig, gleichzeitig die Wirtschaft auf allen Ebenen zu stärken – die einzige Möglichkeit zur Stützung und Erhaltung der eigenen Finanzkraft! In den kommenden Jahren setzen wir deshalb gezielte Maßnahmen, um bestehende Unternehmen aller Betriebsgrößen zu stärken, aber auch die Ansiedlung neuer, umweltverträglicher Betriebe zu unterstützen.

Weitere Kooperationen mit Nachbargemeinden
majewski alexander# (Copy)Bad Vöslau hat in den letzten Jahren im Sinne einer effizienten Gebarung der öffentlichen Gelder zahlreiche Kooperationen mit seinen Nachbargemeinden umgesetzt, wie etwa beim Roten Kreuz, Wasserleitungsverband, Abwasserverband, rund um die Abfallwirtschaft oder im Tourismusbereich durch die Thermenregion Wienerwald. Sowohl in Verbänden als auch mittels einzelner und spezieller Kooperationsvereinbarungen können Ressourcen gemeinsam genutzt werden und ähnliche Aufgaben mit den Partnern effizienter durchgeführt werden. Seit einigen Jahren gibt es zwischen Sooß und Bad Vöslau einen Kooperationsvertrag im Bereich der Musikschule. Im September-Gemeinderat wurde kürzlich mit Kottingbrunn eine Zusammenarbeit der beiden Musikschulen vor allem im Bereich der Mangel-Instrumente beschlossen. In der nächsten Zeit würde es in Bad Vöslau einen Engpass an Kindergartenplätzen geben. In unserer Nachbargemeinde Sooß dagegen steht eine Kindergartengruppe leer. Deshalb wird die LISTE Flammer im Dezember-Gemeinderat eine Zusammenarbeit mit Sooß vorschlagen.

Verkehr und Zentrum
redl jörg# (Copy)Auch das Verkehrsthema wurde ausführlich besprochen. Ein attraktives, verkehrsberuhigtes Zentrum ist der Wunsch aller Fraktionen, selbstverständlich auch der LISTE Flammer! Zahlreiche Hürden sind dabei zu bewältigen und in den vergangenen Jahren hatte noch keine Fraktion eine ideale Lösung, die umsetzbar wäre – auch wenn etwa die Grünen dies fantasievoll und fern der Realität behaupten. Die Gründe: Die Bundesstraße 212 führt entlang der Gainfarner Hauptstraße, Hochstraße, Schlossplatz und Wr. Neustädter Straße, und ist für die Stadtgemeinde nicht frei verfügbar und gestaltbar. Jede Art der Verengung im Zentrum für die Autos hätte die Verdrängung des Durchfahrtsverkehrs in die umliegenden ruhigen Wohngebiete zur Folge. Gemeinsam mit allen Fraktionen soll der Verkehrsausschuss Experten zur weiteren Analyse einladen. Ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt sind auch Parkmöglichkeiten im Zentrumsbereich zur Förderung der innerstädtischen Wirtschaft.

Aktuelle größere Bauprojekte
k-k-oissner haraldBetreutes Wohnen: In den letzten Wochen hat die gemeinnützige Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft „Heimat Österreich“ für die Liegenschaft in der Bahnstraße (ehemalige Gärtnerei Chwala) einen Wettbewerb für ein „Betreutes Wohnen“ (ca. 60 Wohneinheiten) und für frei finanziertes Wohnen abgehalten. Das Siegerprojekt wird in Kürze präsentiert. Baubeginn soll bereits 2017 erfolgen.
Junges Wohnen: In der Geymüllerstraße soll ein Wohngebäude mit ca. 30 bis 35 Wohneinheiten für „Junges Wohnen“ errichtet werden. Die LISTE Flammer hat dieses Projekt im vergangenen Jahr erarbeitet und vorgeschlagen. Um einen geeigneten Partner zu finden wird die Stadtgemeinde im Jahr 2017 einen Bauträgerwettbewerb ausloben.
Park& Ride am Bahnhof: Gemeinsam mit dem Land NÖ und der Stadtgemeinde wird die ÖBB das Parkplatzangebot in Bad Vöslau auf ca. 380 PKW- und 330 Zweirad-Stellplätze erweitern. In zwei Bauetappen erfolgt der Ausbau der P&R-Anlagen östlich und westlich der Bahntrasse, wobei 2016 die Erweiterung östlich der Bahn, und 2017 die Arbeiten westlich der Bahntrasse stattfinden.
Tremlhof: Nach dem von der Stadtgemeinde veranstalteten Bauträger-Wettbewerb und dem Verkauf der Liegenschaft an Alpenland Gemeinnützige Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft, hat der neue Eigentümer in den letzten Wochen mit Abrissarbeiten am Grundstück begonnen.


Ausgeglichenes Budget – Bad Vöslau hat es wieder geschafft

k-4-mehlstaub thomasStadtrat Thomas Mehlstaub berichtete von den stets neuen Belastungen, die der Bund und das Land NÖ an die Gemeinden abwälzt, gleichzeitig den Gemeinden immer mehr Geld kosten sowie neue Aufgaben aufbürdet. Dies wird auch 2017 der Fall sein, und die Entwicklung scheint sich so fortzusetzen. Bad Vöslau ist im Gegensatz zu anderen Gemeinden im Bezirk keine Konsolidierungsgemeinde und kann aus eigener Kraft seine Aufgaben erfüllen. Auch heuer ist wieder ein positiver Rechnungsabschluss zu erwarten. Das Budget 2017 wird ausgeglichen sein. Vorhandene Schulden können heuer und nächstes Jahr weiter abgebaut werden.

k-2016-11-05_herbstklausur-liste-flammer-1

 

 

ZurückZum Seitenanfang

Seniorennachmittage

Plakat

Stadträtin a.D. Anneliese Wittholm und ihr Team laden wieder zu vier gemütlichen Seniorennachmittagen ein. Kostenlose Abholung ist möglich, wir bitten um Voranmeldung!

Figurentheater im Jakobusheim

Plakat

11. April 2017: Die LISTE Flammer organisierte zum 8. Mal im Festsaal des [Mehr lesen…]

Blumenaktion

Plakat

8. April 2017: Mit Bildergalerie! In allen drei Ortsteilen verteilten [Mehr lesen…]

Jugend-Skinacht

Plakat

17. Jänner 2017: Die Gemeinderäte Doris Sunk und Sandro Sereinig organisierten [Mehr lesen…]

32. Vöslauerball 2017

Plakat

14. Jänner 2017: Mit Bildergalerien! Seit dem Jänner 1986 organisieren die Mandatare und Mitglieder der LISTE Flammer [Mehr lesen…]