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Ein wesentlicher Schwerpunkt des Umweltressorts war der Ankauf von Naturreservaten, wie beispielsweise der Remise oder des Pilzteichs. Auch wurden mehr als 200 ha Waldflächen von den Österreichischen Bundesforsten erworben. Somit besitzt die Stadtgemeinde Bad Vöslau rund 500 ha Wald, von denen wesentliche Bereiche als Erholungswald gewidmet sind. Damit ist der Erhalt dieser für die Kurstadt Bad Vöslau so wesentlichen Erholungsflächen (rd. 180 ha sind Erholungswald) gesichert. Der freie Zugang zu diesen einzigartigen Biotopen und zu unserem Wald muss für alle Bürger und Bürgerinnen von Bad Vöslau, Gainfarn und Großau gegeben bleiben.

Eine Reihe von Maßnahmen im Zusammenhang mit der Abfallverwertung und -entsorgung sind im Rückblick zu nennen. Dabei sind der Aufbau eines Abfall- und Wertstoffsammelsystems (Wertstoffinseln, Häckselservice, Sperrmüllsammlung), aber auch die Schaffung der Möglichkeit zur kostenlosen Abfallentsorgung unter Verwendung der Vöslau-Card im Sammelzentrum anzuführen.

Gerade der Ausbau und die Weiterentwicklung der Verbandskläranlage zu einem modernen Vorzeigebetrieb ist ein gelungenes Beispiel für sinnvoll getätigte Investitionen. Der Bau der Hackschnitzelheizung in Verbindung mit der solaren Klärschlammtrocknungs- und Verwertungsanlage und die Fernwärmeversorgung für Bad Vöslau beweisen den Einsatz für einen aktiven Umweltschutz. Bad Vöslau wurde 2005 für dieses Projekt in Zusammenarbeit mit dem Abwasserverband und der Bauerngenossenschaft zur innovativsten Gemeinde Österreichs gewählt.

Darüber hinaus lassen sich zahlreiche Umweltaktivitäten anführen: die Anlage eines Naturlehrpfades, die Gestaltung und Kennzeichnung, aber auch Übersiedlung von Biotopen, umfangreiche Grünpflanzungen in allen drei Ortsteilen, die Einrichtung eines Umwelt- und Luftgüteinformationssystems, der Beschluss des Salzstreuverbots u. v. m.

Auf Anregung der Liste Flammer wurde die Stadtgemeinde NÖ Klimabündnis-Gemeinde und beteiligt sich am Projekt „Verkehrssparen Wienerwald“. Durch gezielte Aufklärungsarbeit wird versucht, der Bevölkerung - vom Schulkind bis zu den Großeltern - die energiesparenden Maßnahmen näher zu bringen und so zum Mitmachen zu motivieren. Darüber hinaus können Förderungen für zahlreiche Maßnahmen (z.B. Fahrradständer, Gratis-Radverleih, etc.) lukriert werden.

2006