Bericht Gemeinderat 9/2017

30. September 2017: Wir berichten über einige interessante Beschlüsse des Gemeinderates in der vergangenen Woche: Areal Café Thermalbad * NÖ Landesausstellung * ASK Platz * Friedhöfe * Harzberg * Junges Wohnen * Neue Kindergartenplätze * Winterhilfsaktion * Verzicht auf Pestizide * Waldwirtschaftsplan

Darlehen und Ankauf des Areals ehem. Café Thermalbad/Villa Pereira
Nach dem Beschluss des Gemeinderats im Juni 2017, die Liegenschaft des Areals Café Thermalbad/Villa Pereira anzukaufen, hat der Gemeinderat nun alle Formalitäten erledigt, wie etwa den Kaufvertrag in der Höhe von 1,9 Mio Euro, ebenso die Finanzierung, für die ein Darlehen benötigt und mittels Nachtragsvoranschlag genehmigt wird. Um eine möglichst große Bandbreite an Ideen zu sammeln und alle positiven Kräfte in unserer Stadt einzubinden, wird eine Arbeitsgruppe gegründet, bei der auch die Vertreter aller Fraktionen gleichermaßen mitarbeiten sollen. Die LISTE Flammer spricht sich dabei klar gegen eine großflächige Verbauung des wertvollen Areals aus, die das Stadtbild beeinträchtigen könnte. Das Grundstück soll der historischen Bedeutung Rechnung tragen – dennoch braucht es Partner, die mit geeigneter Nutzung auch langfristig den Bestand sichern. Wesentlich wird dabei sein, den wirtschaftlichen und halböffentlichen Charakter der Gebäudestrukturen und des gesamten Badplatzes sinnvoll fortzusetzen.

NÖ Landessausstellung 2019 – Wr. Neustädter Kanal
Im Rahmen der NÖ Landesausstellung 2019 in Wr. Neustadt wurde die Arbeitsgemeinschaft Wr. Neustädterkanal gegründet. Die Gemeinden in der Thermenregion wurden eingeladen, sich mit Veranstaltungen und Ausstellungen rund um den Kanal zu beteiligen, darunter auch Bad Vöslau. Neben dem Hauptveranstaltungsort Wr. Neustadt und seinen Regionen im Süden mit den Schwerpunktthemen, könnte auch der Wr. Neustädterkanal eine weitere Themen-Achse nach Norden Richtung Wien bilden. Anrainergemeinden entlang des historischen Transportweges und dem Thermenradweg (Eurovelo 9) können hier zusätzliche Attraktionen einbringen.

Erneuerungsarbeiten am ASK Platz
Im Jahr 2019 feiert der Verein ASK Bad Vöslau seinen 100. Gründungstag. Das Vereinsgebäude ist in die Jahre gekommen und insbesondere auf Grund der hohen Zahl von Kindern und Jugendlichen – aktuell trainieren hier rund 200 Kinder und Jugendliche – ist ein Zu- und Umbau der Kabinenanlage dringend notwendig. Die LISTE Flammer legt Wert darauf, dass dabei eine barrierefreie Umsetzung berücksichtigt wird. Der Gemeinderat beschloss nach intensiver Beratung einstimmig einen Budgetrahmen von 900.000,- Euro, der im Budgetvoranschlag 2018 berücksichtigt werden soll. Für die LISTE Flammer ist dies ein wichtiger Schritt und ein klares Signal, den aktiven Sportverein und die Jugendarbeit in unserer Stadt weiter zu unterstützen.

Friedhöfe
Die Friedhofgebühren werden mit einstimmigem Beschluss angepasst. Aktuell wird am Friedhof Vöslau im Ostteil ein zusätzlicher Urnenhain errichtet. Bis auf die Bepflanzung werden die Arbeiten noch größtenteils heuer abgeschlossen. Sowohl die Errichtung der neuen Urnennischen als auch die Instandhaltung des Friedhofs kostet viel Geld. Zahlreiche Gruften, aber auch Gräber werden nicht mehr eingelöst und müssen von der Gemeinde erhalten werden. Auch die Sanierung der alten Denkmäler, wie derzeit die große Schneidergruft am Hauptweg des Friedhofs Vöslau, benötigt langfristig mehr Mittel.

Harzberg
Am Harzberg wird der baufällige Schuppen saniert, der auch als Stall für die Kängurus des Pächters Wolfgang Zamazal dient . Gastwirt und Stadtgemeinde beteiligen sich gemeinsam an diesem Projekt. Hier gibt es mehr Informationen zu den Kängurus am Harzberg …

Junges Wohnen in der Geymüllerstraße
Das Land Niederösterreich unterstützt mit dieser speziellen Förderschiene junge Menschen, um sich den Traum von der ersten eigenen Wohnung erfüllen zu können. Oft ist die erste Wohnung nicht die Wohnung für‘s Leben, sondern muss ganz anderen Kriterien entsprechen, wie zum Beispiel Zentrumsnähe oder eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel. Mit der Stadtgemeinde als Partner wird es möglich, hier leistbaren Wohnraum für junge Vöslauerinnen und Vöslauer zu schaffen. Die Liegenschaft, die sich im Besitz der Stadtgemeinde befindet, liegt im Bereich des ehem. Tappeserhaus bzw. Skaterplatz, neben der Geymüllerhalle. Ein weiterer wichtiger Schritt zur Umsetzung ist nun in der Gemeinderatssitzung gelungen: Mit dem Abschluss des Baurechtsvertrags mit der Atlas Gemeinnütziger Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft liegt der nächste Schritt jetzt beim Land NÖ, das die Förderungen freigibt. Dazu fand am 5. Oktober 2017 der fachliche Gestaltungsbeirat statt, der seitens des Landes die Ergebnisse des durchgeführten Wettbewerbs bereits positiv geprüft hat. Die Genossenschaft Atlas verpflichtet sich, das Siegerprojekt der Planergruppe wafler architektur zt gmbh aus dem durchgeführten Wettbewerb zu realisieren und möchte so bald als möglich beginnen.

Neue Kindergartenplätze im Schlosskindergarten
Im Schlosskindergarten wird eine provisorische Gruppe nach den Semesterferien im Februar 2018 eingerichtet. Damit können auch die 2 1/2-jährigen Kinder aufgenommen werden. In der Partnerschaft mit Sooß gibt es noch Reserveplätze. Alle Anschaffungen für die Bildung dieser zusätzliche Übergangsgruppe im Schlosskindergarten wurden im Gemeinderat beschlossen. Zu den bereits bestehenden 17 Gruppen in unserer Stadt stehen daher zwei zusätzliche zur Verfügung. Auch bereits beschlossen ist der Zubau im Schlosskindergarten, der auch langfristig um zwei Gruppen, einem Bewegungsraum und nötigen Nebenräumen erweitert wird. Die Jury entschloss sich für das Planungskonzept der Firma Kosaplaner gmbh mit folgenden Argumenten: „ …Damit wird im Sinne der „offenen Pädagogik“ die Kooperation und Kommunikation der Kinder untereinander und der unterschiedlich beteiligten Erwachsenen in sehr guter Weise ermöglicht. … Insgesamt wird die Intention des ursprünglichen, den Prinzipien des „Metabolismus“ folgenden Bauwerks im vorgelegten Entwurf überzeugend weiterentwickelt und den heutigen Anforderungen auf stimmige Weise nutzbar gemacht.“ Die Gesamtkosten werden auf ca. 1,8 Mio. Euro geschätzt.

Winterhilfsaktion
Wie alljährlich sollen auch heuer bedürftige Personen und Familien aus Bad Vöslau eine Winterhilfe der Stadt erhalten. Der Heizkostenzuschuss beträgt 170,- Euro. Ebenso erhalten kinderreiche Familien Unterstützung zum Ankauf von Kinderbekleidung und anderen Dingen des notwendigen Bedarfs. Familien mit drei Kindern und einem maximalen monatlichen Familieneinkommen (analog den Richtlinien des Heizkostenzuschusses) erhalten € 100,-. Vöslauer Familien mit mehr als drei Kindern und dem erwähnten Einkommen erhalten zusätzlich für jedes weitere Kind € 60,-. Diese von der LISTE Flammer und der zuständigen Sozialstadträtin Anita Tretthann seit vielen Jahren vorgeschlagene „Extrahilfe“ bleibt in Vöslau und steht auch nur unter geprüften Bedingungen zur Verfügung.

Ökologische Bewirtschaftung des Grünraumes
Der Gemeinderat beschloss einstimmig, Maßnahmen zum Umweltschutz gemäß den Richtlinien als „Natur im Garten-Gemeinde“, geprüft durch das Land Niederösterreich, als verbindlich zu erklären. Derzeit gibt es nur 81 von 573 Gemeinden in ganz NÖ, die diese Kriterien erfüllen.“ Darum geht es: Verzicht auf Pestizide, chemisch-synthetische Düngemittel, Torf und torfhaltige Produkte, Schutz von ökologisch wertvollen Grünraumelementen (Bäumen, Alleen, Hecken, naturnahe Wiesen, Feucht- und Trockenbiotope, etc.), Umstellung der Grünraumpflege auf ökologische Wirtschaftsweise, wie z.B. Verwendung von Pflanzenstärkungsmittel, biologische Pflanzenschutzmittel oder nichtchemische Beikrautbekämpfung, bei neu zu schaffendem Grünraum oder Umgestaltung bestehenden öffentlichen Grüns werden vorwiegend standortgerechte, regionaltypische und ökologisch wertvolle Pflanzen verwendet.

Waldwirtschaftsplan:
Es ist österreichweit üblich, den Waldwirtschaftsplan ca. alle 15 Jahre neu aufzulegen, der aktuelle WW-Plan stammt aus dem Jahr 2004. Im nächsten Gemeinderat sollen die weiteren Schritte erfolgen. Die LISTE Flammer sieht in erster Linie nicht die Notwendigkeit, einen Ertrag zu erwirtschaften, sondern stellt den Erholungswald in den Vordergrund. Seit Jahrzehnten bewirtschaftet die Stadt Bad Vöslau den gemeindeeigenen Wald nachhaltig und ökologisch. Das bestätigen kompetente Partner wie Forstbehörde, Naturschutzbehörde, Bezirkshauptmannschaft, Biosphärenpark Wienerwald, Österreichische Bundesforste, Jägerschaft, Grundstücksnachbarn wie das Stift Melk und einheimische Forstwirte.

 

 

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