Aus für Schlumberger-Ausbau

15. Juni 2017: Anfang dieser Woche informierte der Vorstand der Firma Schlumberger AG zeitgleich die Medien und Bürgermeister Christoph Prinz von ihrer Entscheidung, ihre neue Produktionsstätte aus Wien nicht nach Bad Vöslau, sondern in das Burgenland zu verlegen.  Die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt sowie die LISTE Flammer und Bürgermeister Prinz sind von dieser Standort-Entscheidung sehr enttäuscht. Die 175-jahre alte Traditionskellerei am Goldeck,wo der erste Produktionsschritt für die Sektherstellung erfolgt, ist von dieser Entscheidung nicht betroffen und soll auch weiterhin dort bleiben.

Schon bei den ersten Ausbauplänen vor rund zwei Jahren schlug Bgm. Prinz die Ansiedlung östlich der Bahntrasse an der Autobahnzubringer-Straße (siehe Foto) vor, entsprechend dem im Gemeinderat beschlossenen Betriebsgebiet-Masterplan. Doch gerade das Betriebsgebiet wurde von den Vöslauer Grünen mit einer beispiellosen Lügenkampagne spürbar verzögert und behindert.

Vizebgm. Gerhard Sevcik: „Schlumberger kommt nicht nach Bad Vöslau. Die Grünen haben es nun geschafft mit Ihrer negativen Presse, die immer wieder mit Unwahrheiten gespickt war, etwas zu verhindern, wovon sich Bad Vöslau lange nicht erholen wird. Ich hoffe sehr, dass die Grünen in der Zukunft Ihre Rechnung präsentiert bekommen werden.“

Bürgermeister Christoph Prinz erläutert: „Ein dichtes, wohlüberlegtes Bündel an Maßnahmen ist seit Jahren im Fokus unserer politischen Arbeit, um für die Wirtschaft optimale Standorte zu entwickeln. Das neue Betriebsgebiet, das auf Initiative der LISTE Flammer direkt zwischen der Südbahn und dem Autobahnanschluss Bad Vöslau vorausschauend für umweltverträgliche Betriebe gewidmet wurde, wäre unserer Meinung nach ideal für die Ausbaupläne von Schlumberger geeignet gewesen. Leider kann eine 175-jährige Tradition nicht gegen EU-Fördertöpfe ankommen, die ihre Mittel in den Regionen Österreichs offenbar ungleich verteilen. Da können wir uns als Gemeinde noch so anstrengen.

Bgm. Prinz übergab im Dezember 2016 eine von ihm initiierte Petition an den Vorstand von Schlumberger. Auf der Unterschriftenliste der Petition fehlte die gesamte Fraktion der Grünen. Sie alle haben offensichtlich die Bedeutung dieser Standort-Entscheidung nicht erkannt und stellen sich klar gegen eine positive Entwicklung in unserer Stadt.

Für weitere Informationen bieten wir folgende Zeitungsartikel zum pdf-Download an.
*  Kurier Schlumberger, 14.6.2017
*  BZ Schlumberger, 14. 6. 2017

Weiters wollen wir an dieser Stelle einige Mandatare der LISTE Flammer zitieren:

In unseren zahlreichen Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt wurde immer wieder betont, wie gut Schlumberger zu Bad Vöslau passt. Es ist sehr schade, wenn der Ausbau des Traditionsbetriebes nun doch nicht in unserer Heimatgemeinde erfolgt. Das Motto der LISTE Flammer lautet „Handeln statt Verhindern“ und bis zuletzt gab es viele Initiativen. Bgm. Christoph Prinz hat sich persönlich außerordentlich eingesetzt – leider vergebens, wenn sich jetzt herausstellt, dass die Firma Schlumberger im Burgenland andere finanzielle Voraussetzungen vorgefunden hat. Am Standort mit Blick auf den Harzberg kann es nicht gelegen sein. Ich hoffe daher, dass nun andere Unternehmen auf das Betriebsgebiet unmittelbar bei der A2 und inklusive Südbahn-Anschluss aufmerksam werden und damit zukünftig weitere Kommunalsteuer-Einnahmen in die Stadtkasse fließen können. (GR Andreas Brokx)

Schade, dass es nicht geklappt hat, da sieht man wie wichtig es ist, ein fertiges Betriebsgebiet mit verfügbaren Flächen zu haben! Und schade, dass es Kräfte in Vöslau gibt, die gegen die Wirtschaft arbeiten und auftreten! (GR Jörg Redl)

„Danke“ an die Grünen, die den Aufstand beim ersten Zubau-Versuch vom Zaun gebrochen haben. Diese Negativstimmung ist bei Schlumberger immer noch zu spüren gewesen. Mir persönlich tut es unheimlich leid, dass die Entscheidung so ausgefallen ist. (StR. Renate Voigt)

 

Die Verhinderer haben letztlich doch gewonnen, alles auf Kosten der Mehrheit der Bürger und auf Kosten von Bad Vöslau. Der Weinstadt Bad Vöslau entgeht mit der hier nicht verwirklichten neuen Produktionsstätte von Schlumberger ein wichtiger Leitbetrieb. Ich bin aber auch von Schlumberger enttäuscht, der sich jetzt in einem Industriegebiet neben austauschbaren Firmen ansiedelt, wo Werte und Tradition keine Rolle spielen. (GR Markus Wertek)

 

 

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